Arbeitskreis Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit e.V.

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Tagung zu Göttingen
(1. bis 3.12.2011)

Der Arbeitskreis veranstaltet alle zwei Jahre eine Tagung zu grundlegenden Problemen der Militärgeschichte der Frühen Neuzeit. Die nächste Tagung findet vom 1. bis 3. Dezember 2011 in Göttingen statt und steht unter dem Titel:

„Militärische Wissenskulturen in der Frühen Neuzeit“
Tagungsort: Paulinerkirche, Göttingen

>>> Tagungsflyer zum Download <<<

Donnerstag, 1. Dezember 2011

12:30–14:00 23. AMG-Vorstandssitzung

14:15–14:30
Begrüßung durch die Veranstalter und Organisatoren
Ralf Pröve (Erster Vorsitzender des AMG)
Matthias Asche/Marian Füssel (Organisatoren)

Sektion I: Wissensspeicher und Diffusion

Moderation: Horst Carl (Gießen)

14:30–15:15
Von der „Art de la Guerre“ zum System der Kriegs-Wissenschaften. Militärtheoretische Schriften und ihre Leser
Daniel Hohrath (Berlin)

15:15–16:00
Bibliotheken, ihre Sammler und Nutzer
Martin Winter (Berlin)

16:00–16:30 Kaffeepause

16:30–17:15
Theorie und Praxis. Offiziersausbildungen im 17. und 18. Jahrhundert
Thomas Weißbrich (Berlin)

17:15–18:00
Kampf und Ethos – Militärische Chargen in der Versdichtung des 17. Jahrhunderts
Wilhelm Kühlmann (Heidelberg)

18:30–ca. 20:00 9. AMG-Mitgliederversammlung

Freitag, 2. Dezember 2011

Sektion II: Wissensträger und Professionen

Moderation: Andrea Pühringer (Grünberg)

9:00–9:45
Krieg als Profession? Zur Differenzierung militärischer Funktionsrollen am Übergang zur Frühen Neuzeit
Stefanie Rüther (Münster)

9:45–10:30
„So viele Verwundungen und Zufälle.“ Zugänge zur Militärmedizin der Frühen Neuzeit
Sabine Sander (Mainz)

10:30–11:00 Kaffeepause

11:00–11:45
Wissen in Reih’ und Glied. Formen des Wissens einfacher Soldaten im Stehenden Heer
Michael Sikora (Münster)

11:45–12:30
Feder contra Degen? Bildungshorizonte gelehrter Offiziere im 18. Jahrhundert

Marian Füssel (Göttingen)

12:30–14:30 Mittagessen

Sektion III: Wissenspraktiken und Distribution

Moderation: Ulrike Ludwig (Dresden)

14:30–15:15
„Wie nutzreich kann das Lehramt würdiger Feldprediger seyn!“ Preußische Feldprediger als Pädagogen in der Aufklärung
Angela Strauß (Potsdam)

15:15–16:00
Militärinvalide als Schullehrer – ein hartnäckiger Mythos preußisch-deutscher Bildungsgeschichte
Jens Bruning (Wolfenbüttel)

16:00–16:30 Kaffeepause

16:30–17:15
„Battre l’estrade.“ Militärische Aufklärung zwischen Geheimnis und Publizität
Ewa Anklam (Braunschweig)

17:15–18:00
Wissens- und Kulturtransfer durch importierte Militäreliten – das Beispiel der Hugenottenoffiziere
Ulrich Niggemann (Marburg)

18:30–ca. 19:30 Verleihung des 1. Burkhardt- und Hannelore-Otto-Preises

Samstag, 3. Dezember 2011

Sektion IV: Wissensorte und Sozialisation
Moderation: Matthias Asche (Tübingen)

9:00–9:45
Der Troß als Sozialisationsinstanz
Thomas Kossert (Göttingen)

9:45–10:30
Das Regiment als Sozialisationsinstanz für den deutschen Hochadel
Carmen Winkel (Potsdam)

10:30–11:00 Kaffeepause

11:00–11:45
Von einer Militärakademie zur herzoglichen Vorzeigeuniversität – Institutionen, Personal und Lehrinhalte der Hohen Karlsschule in Stuttgart (1770–1794) im Wandel
Frederic Groß (Tübingen)

11:45–12:30
Zwischen adeliger Standesbildung und aufgeklärter Kriegswissenschaft – das Dresdener Kadettenkorps als Bildungsanstalt kursächsischer Offiziere im 18. Jahrhundert
Andreas Dethloff (Rostock)

ca. 12:30 Ende der Tagung

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