1. Editorische Hinweise
Stichwort |
Regel |
Beispiel |
Kommentar |
| Abbildungen | Abbildungen erhalten Abbildungsunterschriften. Diese sind fortlaufend zu nummerieren. | ||
| Abkürzungen (Fußnoten) | Gängige Abkürzungen werden durchgehend verwendet. | Bd. = Band Bde = Bände Bearb. = Bearbeiter bes. = besonders bzw. = beziehungsweise ebd. = ebenda Hrsg. = Herausgeber Jg. = Jahrgang u. = und u. a. = unter anderem S. = Seite vgl. = vergleiche z. B. = zum Beispiel |
Bitte bei u. a., z. B. usw. stets ein geschütztes Leerzeichen verwenden. |
| Abkürzungen (Text) | Über die genannten hinaus gehende Abkürzungen müssen bei Erstnennung aufgelöst werden; Monographien enthalten ein Abkürzungsverzeichnis. | ||
| Anführungszeichen | Es werden nur Uneigentliche Rede und Zitat im Zitat in »doppelte« Anführungszeichen gesetzt | militärische »Lorbeeren«dass sich dieser Fürst idealiter als »erster Diener« | |
| Fußnoten (allgemein) | Fußnoten sind fortlaufend zu nummerieren; die Fußnotenziffer steht immer hinter dem Satzzeichen. Jede Fußnote beginnt grundsätzlich mit einem Großbuchstaben und endet mit einem Punkt. Im Anschluss an die Fußnotenziffer folgt eine Leerstelle und dann fortlaufend (ohne Tabulator) der Text. | ||
| Fußnoten (allgemein) | Mehrere Belegstellen in einem Text werden wie folgt vermerkt: S. 243, 248 u. 258 | ||
| Fußnoten (allgemein) | Mehrere aufeinander folgende Titel innerhalb einer Fußnote werden durch Semikolon (;) und ein anschließendes Leerzeichen getrennt. | ||
| Fußnoten (allgemein) | Seitenangaben werden mit Bindestrich und ohne Leerzeichen zwischen den Ziffern geschrieben: | S. 123-134 | |
| Fußnoten (allgemein) | Zwischen Seitenzahl und f. bzw. ff. wird stets eine geschützte Leerstelle gelassen. | S. 124 f. bzw. S. 222 ff. | |
| Jahreszahlen | Angaben von Jahreszahlen werden ohne Leerstellen gesetzt. | 1722-1744. | |
| Fußnoten (Literatur) | Bei erstmaligem Zitieren in Zeitschriftenaufsätzen oder Beiträgen in Sammelwerken wird der Titel vollständig einschließlich der Angabe von erster und letzter Seite angeführt. Danach folgt, abgetrennt durch Komma und Hinzusetzen von „hier“, die Angabe der Seite, auf die sich diese Erstzitierung bezieht. | S. 28-59, hier S. 37. | Gilt nur für unselbstständige Publikationen |
| Fußnoten (Literatur) | Bei erstmaligem Zitieren in Monographien der Schriftenreihe entfällt diese Regelung, da das Literaturverzeichnis im Anhang alle Kurztitel der Fußnoten in vollständige Titelangaben auflöst. | ||
| Fußnoten (Literatur) | Bei wiederholtem Zitieren eines Beitrages wird wie folgt verfahren: Familienname, Kurztitel (Rückverweis auf Erstzitat in Klammern), Seitenzahl. |
Kocka, Schichtung (wie Anm. 4), S. 363. | Niemals a.a.O. oder op. cit. verwenden. |
| Fußnoten (Literatur) | Beim Zitieren von Beiträgen aus dem Internet muss hinter der URL (d.h. die komplette Internetadresse) durch Komma abgetrennt das letzte Zugriffsdatum stehen. | http://www.usps.com/ncsc/lookups/usps_abbreviations.html, 20.2.2010. | |
| Literaturaufnahme | Monographien: Vorname Familienname, Titel des Beitrages, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, Seitenzahl. |
Ulrike Albrecht, Das Gewerbe Flensburgs von 1770 bis 1870. Eine wirtschaftsgeschichtliche Untersuchung auf der Grundlage von Fabrikberichten, Neumünster 1993, S. 24. | |
| Literaturaufnahme | Beitrag in einer Zeitschrift: Vorname Familienname, Titel des Beitrages, in: Titel der Zeitschrift, Jahrgang (Jahreszahl in Klammern), Seitenzahl von-bis (nicht ff.). |
Rolf Gehrmann, Sozioökonomische und demographische Strukturmerkmale holsteinischer Städte um 1800, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 122 (1997), S. 52-74. | Die Namen von Zeitschriften werden immer ausgeschrieben (also Zeitschrift für Historische Forschung und nicht ZHF). |
| Literaturaufnahme | Beitrag in einem Sammelwerk: Vorname-Autor Familienname-Autor, Titel des Beitrages, in: Vorname-Herausgeber Familienname-Herausgeber (Hrsg.), Titel des Sammelbandes, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, Seitenzahl von-bis (nicht ff.). |
Jürgen Kocka, Zur Schichtung der preußischen Bevölkerung während der industriellen Revolution, in: Wilhelm Treue (Hrsg.), Geschichte als Aufgabe. Festschrift für Otto Büsch zu seinem 60. Geburtstag, Berlin 1988, S. 357-390. | |
| Literaturaufnahme | Mehrbändige Werke: Es steht zunächst der Werktitel, gefolgt von Bandangabe und Titel des Bandes. Die Zählung der Bände erfolgt immer in arabischen Ziffern. Das Wort Band wird abgekürzt Bd., der Plural Bde (ohne Punkt). |
Heinz Duchhardt, Franz Knipping (Hrsg.), Handbuch der Geschichte der internationalen Beziehungen, Bd. 4: Heinz Duchhardt, Balance of Power und Pentarchie 1700-1785, Paderborn u.a. 1997. | |
| Literaturaufnahme (Erscheinungsorte) |
Erscheinungsorte mit geographischer Spezifizierung werden in der amtlichen Schreibweise mit einem Schrägstrich und dem geographischen Zusatz verwendet. | Frankfurt/M., Halle/S., Freiburg/Brsg. | |
| Literaturaufnahme (Erscheinungsorte) |
Amerikanische Erscheinungsorte werden durch Hinzusetzen der postamtlichen Abkürzung des Bundesstaates eindeutig gemacht. | Cambridge, MA New Haven, CT Chicago, IL Ann Arbor, MI |
Abkürzungen ohne Punkt! alle Abk. siehe unter: http://www.usps.com/ncsc/lookups/usps_abbreviations.html |
| Literaturaufnahme (Erscheinungsorte) |
Bei mehreren Erscheinungsorten wird der erste Ort (alphabetische Ordnung) mit dem Zusatz „u. a.“ versehen. Die übrigen Orte entfallen.Bei Verlagen mit mehreren Dependancen, wie dem LIT-Verlag wird das Stammhaus als erster Erscheinungsort genannt | Ewa Anklam, Wissen nach Augenmaß. Militärische Beobachtung und Berichterstattung im Siebenjährigen Krieg, Münster, u. a. 2008 | |
| Literaturaufnahme (Auflagen) |
Neuauflagen werden stets unter Angabe der Auflage und der Abkürzung „Aufl.“ vor Ort und Jahr genannt | 2. Aufl., München 1999 | |
| Literaturaufnahme (Autorennennung) |
Bei zwei Autoren oder Herausgebern wird zwischen die Namen ein Komma gesetzt. | Christian Engeli, Horst Matzerath, Moderne Stadtgeschichtsforschung | |
| Literaturaufnahme (Autorennennung) |
Bei drei oder mehr Autoren oder Herausgebern wird der erste Name mit dem Zusatz u. a. versehen; die übrigen Namen entfallen. | Hajo Brandenburg u. a., Berufe in Altona. | |
| Literaturaufnahme (Reihentitel) |
Reihentitel entfallen in den Fußnoten ersatzlos. Bei Monographien können sie im Literaturverzeichnis aufgeführt werden. Die Angabe der Bandzahlen erfolgt durch Komma und einfache Ziffer ohne die Abkürzung Bd.) | Kroll, Stefan, Kersten Krüger (Hrsg.): Militär und ländliche Gesellschaft in der frühen Neuzeit, Hamburg 2000 (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit, 1). | |
| Literaturverzeichnis (Monographien) |
Enthält eine Monographie ein Literaturverzeichnis, so stehen dort Autoren- und Herausgebernamen in alphabetischer Reihenfolge in der Form Nachname, Vorname | Kroll, Stefan, Kersten Krüger (Hrsg.): Militär und ländliche Gesellschaft in der frühen Neuzeit, Hamburg 2000 (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit, 1). | Ein zweiter Herausgeber wird ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt |
| Hervorhebungen (Autor) | Eigene Hervorhebungen werden durch Fettdruck markiert. Damit ist grundsätzlich äußerst sparsam zu verfahren. | ||
| Uneigentliche Rede | Uneigentliche Rede wird in doppelte Anführungszeichen gesetzt | ||
| Prozentangaben (Tabelle) | Bei Prozentangaben in Tabellen wird das % Zeichen mit geschützter Leerstelle abgetrennt | ||
| Prozentangaben (Text) | Das Wort Prozent wird stets ausgeschrieben | ||
| Schreibweise (Text) | Es gilt die neue Rechtschreibung. | ||
| Schreibweise (Zitat) | Quellenzitate sind in der Originalform wiederzugeben und nur bei Verständnisproblemen ggf. zu korrigieren bzw. zu modernisieren. | Bei (Literatur-) Zitaten in alter Rechtschreibung wird diese beibehalten | |
| Tabellen | Tabellen erhalten Tabellenüberschriften. Diese sind fortlaufend zu nummerieren. | ||
| Titel | Titel von Beiträgen und Kapitelüberschriften von Monographien werden in größerer Schrift entsprechend der Formatierungsvorgaben des Verlages, jedoch immer Standard gesetzt. Überschriften beginnen immer mit Großschreibung. | Keine Großbuchstaben oder Kapitälchen, nicht fett oder kursiv | |
| Titel | Autornennungen werden Standard gesetzt und stehen unterhalb des Titels in der Reihenfolge Vorname Nachname ohne weitere Zusätze. | ||
| Werktitel | Werktitel im Text werden kursiv gesetzt. Dies gilt auch für zitierte fremdsprachige bzw. zeitgenössische Begriffe (Quellensprache) sowie Quellenbezeichnungen in den Fußnoten. | ||
| Zahlen | Datumsangaben erfolgen immer mit ausgeschriebenem Monatsnamen: | 23. März 1744 | |
| Zahlen | Zahlen von eins bis zwölf werden durchweg ausgeschrieben. | ||
| Zahlen | Zahlen, die größer sind als 999, erhalten einen Punkt vor den letzten drei (bzw. sechs) Ziffern. | 1.000, 55.736, 1.237.222, 374.948.397 | |
| Zitat | Uneigentliche Rede und Zitat im Zitat werden in doppelte Anführungszeichen gesetzt. | dass sich dieser Fürst idealiter als »erster Diener« [...] des Staates empfand. | Es werden ausschließlich die sogenannten »französischen Anführungszeichen im deutschem Gebrauch« verwendet |
| Anführungszeichen | |||
| Zitate | Zitate werden grundsätzlich kursiv gesetzt (auch in Fußnoten) und stehen daher ohne Anführungszeichen. | ||
| Zitate | Zitate im Umfang von bis zu fünf Zeilen stehen im laufenden Text, längere Zitate bilden einen eigenen Absatz und werden eingerückt. | ||
| Zitate | Auslassungszeichen in Zitaten bitte in eckigen Klammern und kursiv setzen, sachliche Erklärungen des Autors dagegen nicht. | Und hohen Offizierschargen [...] bis Mitte der dreißiger Jahre [des 17. Jhs., F.G.] die Hessen stark vertreten. | |
| Zitate | Einschübe/Erklärungen des Autors stehen auch bei indirekter Rede in eckigen Klammern. | ||
| Zwischenüberschriften | Zwischenüberschriften in Beiträgen sind entweder ohne Textzusätze in römischer Zählung (I., II., III. usw.) oder als Überschriften mit Text und arabischer Zählung möglich (1. Eine Fallstudie). In letzterem Fall sollte bei Beiträgen von bis zu 30 Seiten eine Gliederungsebene nicht überschritten werden. | ||
| Zwischenüberschriften | Zwischenüberschriften werden stets zentriert und stehen recte in normaler Schriftgröße. | ||
| fremdsprachige Beiträgen | Abkürzungen, Querverweise usw. werden in der Originalsprache verwendet. Die gewählte Form sollte sich dabei soweit irgend möglich an den oben für die deutschsprachigen Beiträge ausgeführten Regeln orientieren. | Die wichtigsten englischen Formatierungen: ed./eds statt Hrsg. cf. note xy statt wie Anm. xy p./pp. statt S. s./ss. statt f./ff. cf. statt vgl. et al. statt u.a. vol. bzw. vols statt Bd. bzw. Bde edn. statt Aufl. (2nd edn.) and statt u. ed. by statt hrsg. v./von fol. bzw. fols no./nos statt Nr. |
für französische Texte siehe Bd. 3 der Reihe: : Markus Meumann, Jörg Rogge (Hrsg.), Die besetzte res publica. Zum Verhältnis von ziviler Obrigkeit und militärischer Herrschaft in besetzten Gebieten vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert, Münster u. a. 2006 |
II. Richtlinien zur Gestaltung der Dateien
Generell: Grundlage für den späteren Satz ist immer die elektronische Version des Textes im Format Word für Windows (.doc) oder Rich Text Format (.rtf).
Laufender Text ist linksbündig einzeilig zu setzen (kein Blocksatz) und darf keine Silbentrennungen, Tabulatoren, Einzüge und Formatierungen enthalten. Absätze werden durch zwei Leerzeilen gekennzeichnet.
Fußnoten sind ausschließlich mittels der automatischen Fußnotenverwaltung zu erstellen.
TabellenformatierungBitte selbständig eine Variante wählen, die nicht zu viele Striche enthält (z. B. Einfach1 oder Klassisch1) und diese Variante dann auch auf alle folgenden Tabellen anwenden.
Silbentrennung: keine Vorgaben zu Silbentrennzone/erlaubte Trennstriche.
Anführungszeichen: Es werden ausschließlich die sogenannten »französischen Anführungszeichen im deutschen Gebrauch« verwendet.
Binde- und Gedankenstriche: Bei Trennungen, Doppelnamen usw. steht der (kurze)Binde-strich. Bei Gedankenstrichen, Parenthesen und Jahreszahlen steht der – mittlere Gedankenstrich.
III. Hinweise für Beiträge zur Schriftenreihe /
Formatierungsvorgaben für die Erstellung einer reproreifen Vorlage*
*(nur für Herausgeber und Verfasser von Monographien, die selbst den Satz erstellen)
- Seite einrichten
- Seitenränder
Seitenränder: oben: 3,5 cm; innen/außen/unten: 2,5 cm
Abstand vom Seitenrand: Kopfzeile: 2,5 cm; Fußzeile: 1,27 cm
aktivieren: "gegenüberliegende Seiten" - Seitenlayout
aktivieren: Kopf- und Fußzeilen: gerade/ungerade anders; erste Seite anders
Bei Sammelbänden wird auf geraden Seiten der Autorname eingetragen und auf ungeraden der Titel des Aufsatzes.
- Seitenränder
- Format
- Zeichen und Absatz
Schriftart: Times New Roman
Textkörper/Absatz: Schriftgröße: 13 pt; Zeilenabstand: Mehrfach: 1,1 pt; Blocksatz; Einzug erste Zeile 0,5 cm. Zwischen den Absätzen stehen keine Leerzeilen.
Aufsatztitel/Kapitelüberschrift: Schriftgröße: 15 pt, Zeilenabstand: Einfach; zentriert
Autorennamen: Schriftgröße: 13 pt. Kapitälchen; Zeilenabstand: Einfach; zentriert
Zwischenüberschrift: Schriftgröße: 13 pt, Zeilenabstand: Einfach; zentriert
Fußnotentext: Schriftgröße: 11 pt; Zeilenabstand: Einfach; Blocksatz; Einzug: hängend, 0,5 cm; Absatz: Seitenumbruch: Absatzkontrolle: aus
Fußnotenzeichen: Schriftgröße: 11 pt; hochgestellt
Kopfzeile: Schriftgröße: 11 pt; Text zentriert
Seitenzahl: Schriftgröße: 13 pt. - Tabstopps
Tabstoppposition: 1 cm; Standardtapstopps: 1,27 cm
(bei Absatz keine Tabstopps, sondern Einrückung um 0,5 cm)
- Zeichen und Absatz
- Einfügen
Seitenzahlen: Position: Seitenanfang (Kopfzeile), Ausrichtung: außen Achtung: Die Seitenzahlen stehen in der selben Schriftart wie der Text (Times New Roman)! - Sonderzeichen
Anführungszeichen: Einfache wie auch doppelte Anführungszeichen stehen immer unten/oben: ‚in einfacher Anführung', "in doppelter Anführung"
Binde- und Gedankenstriche: Bei Trennungen, Doppelnamen usw. steht der (kurze) Binde-strich. Bei Gedankenstrichen, Parenthesen und Jahreszahlen steht der - mittlere - Gedankenstrich. Bei Jahresangaben ist der Gedankenstrich ohne Leerzeichen zu verwenden: 1689-1712.
Schrägstriche werden durch zwei Leerstellen eingebettet / flankiert.
Wir bitten Sie darauf zu achten, dass alle Bände das Editorial und das Verzeichnis der Veröffentlichungen des AMG enthalten.
Herausgeber, die den Satz gegen Aufpreis vom Verlag erstellen lassen wollen, finden unter www.lit-verlag.de/autoren die entsprechenden Vorgaben.
